|
Fortuna Düsseldorf Bröker verlängert bis 2014 Nach Kapitän Andreas Lambertz hat sich in Thomas Bröker ein weiterer wichtiger Stammspieler entschieden, seinen Vertrag beim Spitzenreiter der 2. Fußball-Bundesliga zu verlängern. "Thomas Bröker hat zugesagt, dass er unser Angebot annimmt", sagte Sportvorstand Wolf Werner gestern unserer Redaktion. Der Stürmer erhält bis zum 30. Juni 2014 leicht verbesserte Konditionen. "Diese Aufbesserung hat er sich verdient", erklärte Werner. Der 27 Jahre alte Angreifer spielt seit 2010 beim derzeitigen Tabellenführer. Im Falle Sascha Rösler, dessen Vertrag ebenfalls zum Saisonende ausläuft, werde es nach Auskunft der Klubführung erst gegen Ende der Spielzeit eine offizielle Entscheidung geben. Beide Seiten haben Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit signalisiert. Auf eine schnelle Einigung hoffen die Düsseldorfer bei Abwehrchef Assani Lukimya, der in dieser Spielzeit zu den besten Spielern der 2. Liga zählt. © RP Online |
||
|
|
Thomas Bröker: "Muss mich nicht verstecken" Thomas Bröker entspricht in seiner Bescheidenheit gar nicht dem Klischee des arroganten Profis. Wer im Almanach des Profi-Fußballs unter dem Stichwort Star-Allüren nachschlägt, wird einen Namen sicherlich nie finden: Thomas Bröker. Der 26-Jährige sitzt im Café des Team-Hotels in Marbella und wartet mit freundlichen, wachen Augen auf die Fragen. Der Stürmer des Zweitliga-Spitzenreiters Fortuna Düsseldorf wirft auch nicht mit den üblichen "Von-Spiel-zu-Spiel-Denken"-Floskeln um sich. Seine Antworten sind persönlich und klingen verbindlich. Ja, er habe sich auf die Winterpause gefreut, weil er körperlich ausgelaugt war und ja, ein Trainingslager ist nichts weiter als harte Arbeit – wenn auch in einem schöneren Ambiente. Dass der Fortune, dessen breite Schultern auch einen Profiboxer schmücken würden, seit September kein Tor mehr geschossen hat, lässt ihn kalt. "Ich habe dafür Tore vorbereitet. Da mache ich mich nicht bekloppt." Dass er im Pokal gegen Dortmund den entscheidenden Elfmeter verschoss, ging ihm dagegen schon nach: "Daran hatte ich ein paar Tage zu knabbern." Doch, was zählt, ist die Zukunft. Und die sieht Bröker offenbar bei Fortuna. Auch wenn es vielleicht seine letzte Chance für einen Wechsel zu einem größeren Klub wäre. Fortuna sei doch auch ein "großer Klub", sagt Bröker, der am Sonntag 27 Jahre alt wird. Dem Stürmer liegt ein Angebot von Fortuna zur Verlängerung vor Trainer Norbert Meier wird wohl kaum auf einen mannschaftsdienlichen Spieler wie Bröker verzichten wollen. Er rennt und ackert auf dem Platz, und wenn dann Sascha Rösler die Früchte erntet und zum gefeierten Torschützen wird, gönnt er es ihm: "Der Sascha erlebt doch auch gerade seinen dritten Frühling", sagt er und lacht. Thomas Bröker teilt mit Maximilian Beister ein Zimmer im Trainingslager Ob sie in der Rückrunde wieder gemeinsam auf dem Platz stehen werden, ist bei der großen Offensiv-Konkurrenz ungewiss. Doch Bröker hat ob seiner Variabilität die größten Chancen, seinen Stammplatz zu verteidigen. Er reißt Lücken, hält und erobert Bälle und – das hat er zumindest wieder vor – schießt Tore. "Ich muss mich nicht verstecken." Für den bescheidenen Offensiv-Allrounder klingt das schon fast wie eine Kampfansage. © Westdeutsche Zeitung (Matthias Rech) |
||
|
|
Was macht eigentlich Thomas Bröker? In unserer Winterpausen-Serien "Was machen eigentlich die ehemaligen Drittligaspieler?" werfen wir einen Blick auf die herausragendsten Akteure, die in den letzten Jahren in der 3. Liga kickten, diese aber dann verlassen haben. Heute stellt liga3-online.de Thomas Bröker vor. 2004, mit damals 19 Jahren, bestritt der in Meppen geborene Stürmer seine ersten Profispiele in der 2. Liga für den 1. FC Köln. Da sich das Talent nicht dauerhaft durchsetzen konnte, wurde er an Zweitligist Dynamo Dresden ausgeliehen. "Möchte mit Fortuna aufsteigen" © liga3-online.de (Oliver Thiel) |
||
|
|
"Ich zahle Vertrauen zurück"
Thomas Bröker über Aufstiegschancen, das nötige Glück und den SV Meppen Als Jugendlicher gehörte er zu einer Schar hoffnungsvoller Fußballer, die den SV Meppen zurück in die Zweitklassigkeit schießen sollten. Schlussendlich verblieb nur einer im Profifußball – Thomas Bröker. Mit Fortuna Düsseldorf darf der Stürmer, dessen Karriere beim SV Hemsen begann, als aktueller Herbstmeister sogar über einen Aufstieg in die 1. Bundesliga spekulieren. Während des Interviews im Schatten der Düsseldorfer Esprit-Arena betont der 26-Jährige die Lehrjahre im Emsland und dass der größte Schritt sogar noch auf ihn warten könnte. Thomas Bröker, der SV Meppen ist in diesem Jahr aufgestiegen. Mit der Fortuna aus Düsseldorf sind Sie gerade Herbstmeister geworden... Fällt das Wort „1. Bundesliga“ schon hin und wieder in der Kabine? Das mag nicht zuletzt an den starken Konkurrenten liegen... Mit dem 1. FC Köln durften Sie in der Saison 2004/05 bereits einen Aufstieg in die 1. Liga bejubeln. Was ist in diesem Jahr anders? Wo würden Sie dennoch die Unterschiede festmachen? Abgesehen vom jetzigen Kader: Was reizt Sie so besonders an Düsseldorf? Trotzdem läuft Ihr Vertrag zum Saisonende aus. Gibt es bereits Pläne für die anstehende Saison? Ein Blick zurück in die Anfangsjahre. Beim SV Meppen haben Sie zu Beginn die Fußballschuhe geschnürt. Wie wichtig war die Zeit beim emsländischen Traditionsverein? Jens Friedemann trainiert auch heute noch die Jugendmannschaften. Was hat ihn aus Ihrer Sicht ausgemacht? Unter Georg Belke kamen Sie nicht mehr so zum Zug. Wie kam es zu dieser Konstellation? In einem Sportartikelgeschäft in Meppen kann man Sie noch als C-Jugendlichen bewundern, der sich für einen Trikotsatz bedankt. Ebenfalls auf dem Foto sind u.a. Michael Holt und Ihr damaliger Trainer Josef Menke. Inwiefern halten Sie noch Kontakt zu den ehemaligen Teamkollegen? Schauen Sie dann auch beim Regionalligisten vorbei? Nach ihrer Station beim SVM ging es, wie bereits angesprochen, zum 1. FC Köln. Urplötzlich standen Sie auf dem Spielfeld der 2. Bundesliga. Gehörte auch Glück dazu? Im Elfmeterschießen gegen Borussia Dortmund fehlte das nötige Glück. Sind Sie dennoch zufrieden mit dem Spiel? Ausgerechnet den eigenen Elfmeter wehrte Roman Weidenfeller ab. Konnten Sie nachts trotzdem schlafen, oder wie lange macht sich ein Profifußballer noch Gedanken? Wie war die Stimmung innerhalb der Mannschaft, und glauben Sie, dass das DFB-Pokalspiel auch Nachwirkungen auf die anstehende Rückserie hat? In Düsseldorf agieren Sie häufig im Sturmzentrum und lassen sich dennoch weit fallen, erkämpfen sich auch ab und zu die Bälle in der eigenen Hälfte. Unterscheidet Sie das von einem klassischen Stürmer? Sind die vielen Laufwege auch der Grund, weshalb Sie in den letzten Spielen ohne Tor geblieben sind? Trotzdem könnte die Saison die persönlich erfolgreichste werden, sofern die Zehn-Tore-Marke geknackt wird... Falls es doch noch mit dem Aufstieg klappen sollte. Trauen Sie sich die erste Liga zu, oder verbirgt sich da doch ein gewaltiger Respekt? Welche persönlichen Ziele verfolgen Sie mit 26 Jahren? Also ist ein Karriereausklang an der Lathener Straße in Meppen eher nicht geplant? © Neue Osnabrücker Zeitung (Tobias Ahrens) |
||
|
|
Fortuna-Stürmer Thomas Bröker
Bammel vor Ex-Klub Dynamo Dresden Thomas Bröker (26) kickte bis 2009 fast drei Jahre für Dynamo Dresden, schoss 23 Tore. Freitag (18 Uhr) empfängt der pfeilschnelle Stürmer mit Fortuna Düsseldorf die Schwarz-Gelben. Bemerkenswert: Obwohl Bröker in der "Form seines Lebens" (O-Ton Dynamo-Coach Loose) und seine Fortuna seit 20 (!) Heimspielen ungeschlagen ist, hat der Torjäger gehörigen Respekt. Bammel vor Dynamo! Könnte sein! Denn wie die Fortuna hat auch Dynamo in der Offensive einiges zu bieten. Bei allem Bammel vor Dynamo: Alles andere als ein Sieg für Bröker und Co. wäre eine Sensation... © Bild (Steffen Hofmann) |
||
|
|
Bröker kehrt bei Fortuna Düsseldorf in die Startelf zurück Trainer Norbert Meier will sich vor dem heutigen Spiel gegen seinen Ex-Verein Dynamo freilich nicht auf bereits verdienten Lorbeeren ausruhen: "Die Antennen müssen immer ausgefahren sein. Wir freuen uns alle sehr darüber, dass wir so gut dastehen. Aber damit haben wir das nächste Spiel eben noch nicht gewonnen." Dynamo, das er von 2006 bis 2007 trainierte, sei zuletzt erstarkt: "Die sind klar im Aufwind. Nichtsdestotrotz gehen auch wir selbstbewusst ins Spiel", wird der 53-Jährige auf der Vereinshomepage zitiert. Nachdem Meier zuletzt beim FSV Frankfurt (5:2) u.a. auf Kapitän Andreas Lambertz (Gelbsperre) sowie die Stürmer Adriano Grimaldi (Todesfall in der Familie) und Thomas Bröker (Infekt) verzichten musste, können Lambertz und Bröker wieder ran. Um Ex-Dynamo Bröker (5 Saisontore) hatte es in Frankfurt plötzlich Aufregung gegeben, als der 26-jährige Meppener nach schwerem Durchfall über Nacht mit Kreislaufproblemen kämpfte und jemand voreilig den Rettungshubschrauber alarmierte. "Das war wirklich nichts Dramatisches", beschwichtigte Pressesprecher Tom Koster. Bröker habe diese Woche voll trainiert, der Arzt nach einem Check Grünes Licht für einen Einsatz gegeben. Der Meppener, der in Düsseldorf wie zuletzt in Dresden Stammkraft ist, versicherte gegenüber RP-Online: "Ich fühle mich wieder vollkommen fit." Während Bröker bislang elf Spiele machen konnte, ist ein anderer Ex-Dresdner bei den 95ern derzeit nur Bankdrücker: Ranisav Jovanovic (30) durfte in seinem vierten Fortuna-Jahr erst fünf Minuten spielen. Immerhin glückte ihm letzte Woche am Main gleich eine Vorlage. © DNN-Online |
||
|
|
Trainingseindrücke |
||
|
|
Heimspiel gegen Dresden "Wegen der Infektion war nur mein Kreislauf kurz in die Knie gegangen. Aber ich bin wieder richtig fit", sagt Fortuna-Torjäger Thomas Bröker am Mittwoch gutgelaunt. Der Knipser drängt zurück in die Anfangsformation und brennt auf sein Comeback: "Ich habe nun nur einmal krankheitsbedingt gefehlt. Ich weiß nicht, warum ich nicht spielen sollte." Zumal er top-motiviert ist: "Ganz klar, dass man gerade gegen seinen Ex-Klub immer ganz besonders gern aufläuft, schließlich habe ich lange da gespielt." Was er in Nachschau sehr positiv sieht. "Ich habe mich da wohl gefühlt. Dresden ist wie Düsseldorf eine fußballverrückte und schöne Stadt. Beide Vereine haben großes Fan-Potenzial. Aber ich kenne kaum noch einen bei Dynamo, da hat sich viel verändert." In 3 Saisons ballerte Bröki für Dresden 23 Buden (96 Einsätze) und hat gegen seinen Ex-Arbeitgeber viel vor: "Gewinnen, Heimserie halten – obwohl es gegen die starke Dynamo-Truppe schwer wird." Auch, weil Abwehrboss Jens Langeneke wieder voll trainieren konnte. © Express |
||
|
|
Bröker meldet sich gesund zurück Thomas Bröker meldete sich am Dienstag fit zurück und nahm am Nachmittag an der Übungseinheit teil. Der Angreifer hatte in Frankfurt wegen eines Infektes gefehlt. Bröker war unter der Dusche umgekippt. Am Dienstag meldete er: "Ich wurde internistisch untersucht, es ist alles wieder okay. Ich freue mich auf das Spiel gegen Dresden. Ich kann spielen." [...] © RP Online (chk) |
||
|
|
Der Schattenmann Als Thomas Bröker vor der Saison 2010/2011 von der Fortuna verpflichtet wurde, war mein erster Gedanke: "Okay, ein Ergänzungsspieler. Hat bei seinen bisherigen Vereinen ganz gut gespielt, reißt einen jetzt aber auch nicht vom Hocker". Aber schon in den 25 Begegnungen der letzten Saison, in denen er zum Einsatz kam, zeigte er seine Qualitäten. Ein großes Kämpferherz, gepaart mit einer hohen Laufbereitschaft führte zu fünf Saisontoren. Darunter das wichtige 1:0 im Heimspiel gegen Augsburg, als es der Fortuna noch richtig mies ging. Trotzdem schaffte er nie so richtig den Sprung in die erste Elf, sondern pendelte meist zwischen Anfangsformation und Einwechselspieler. Und so hatte ich Thomas Bröker vor dieser Saison auch nicht wirklich als startenden Stürmer auf der Rechnung. Sascha Rösler und Ken Ilsö, das war der erwartete Sturm, eher noch Adriano Grimaldi als Option nach seiner sehr guten Vorbereitung. Thomas Bröker startete auch nicht, sondern er kam zu Beginn mal wieder nur von der Bank. Aber er machte das, was er dann immer getan hat. Er hängte sich in seinen Einsatzminuten voll rein und wurde schon gegen Bochum mit einem etwas glücklichen Tor belohnt. Am dritten Spieltag bekam er dann seine Chance von Anfang an und nutzte sie eindrucksvoll. Zwei Tore gegen Ingolstadt. Es folgten weitere gute Leistungen in Frankfurt und gegen 1860, gekrönt vom Spiel gegen Karlsruhe, als er mit zwei Toren und einem herausgeholten Elfmeter der Mann des Spiels war. Und so ist der Weg in die Startelf für den Publikumsliebling Ken Ilsö derzeit erst einmal verbaut. Schön, dass die Fans Ilsö feierten und aufmunterten, als er sich wieder umsonst warmgelaufen hatte. Den Applaus hätte aber eigentlich Thomas Bröker verdient. Er spielt unspektakulär, aber er erzielt wichtige Tore. Und steht derzeit oft am richtigen Platz. Mit Sicherheit ein Verdienst seiner Laufbereitschaft. Ich leiste jedenfalls Abbitte. Thomas Bröker reißt mich jetzt vom Hocker. Die Kombination mit Sascha Rösler scheint zu passen. Ich bin froh, dass der "Schattenmann" ins Licht getreten ist und bei der Fortuna spielt. © Antenne Düsseldorf Blogs (Olli Bendt) |
||
|
|
Die 9. Folge von Fortunas erster Fernsehsendung Bröker spricht dabei über seine Heimat, das Emsland, seine fußballerische Ausbildung in der Jugend, die beiden Testspiele in der Länderspielpause sowie die beiden Neuzugänge und natürlich über den gelungenen Saisonstart mit sieben Pflichtspielen in der 2. Bundesliga und im DFB-Pokal ohne eine einzige Niederlage. Wie immer kommen auch die Fans der Rot-Weißen im Programm des lokalen Fernsehsenders zu Wort. Fragen an den Studiogast der Woche können vorab an die Email-Adresse: 95ole(at)center.tv geschickt werden. Dem Gewinner winkt mit der "Frage der Woche" wieder ein Preis. Das komplette TV-Programm und weitere Ausstrahlungstermine von "95 Olé! Das Stadtwerke Düsseldorf Fan-Magazin" gibt es auch unter: www.centertv.de. Zu empfangen ist der Fernsehsender für die Regionen Düsseldorf, Neuss und Mettmann über das analoge und digitale Unitymedia-Kabelnetz auf Kanal 18 und live im Internet via Web-TV. |
||
|
|
Platz | Verein |
Pkt. |
|---|---|---|
|
o1. |
St. Pauli |
10 |
|
o2. |
1860 München |
9 |
|
o3. |
Greuther Fürth |
9 |
|
o4. |
Eintracht Braunschweig |
9 |
|
o5. |
Energie Cottbus |
9 |
|
o6. |
Fortuna Düsseldorf |
8 |
|
o7. |
Eintracht Frankfurt |
8 |
|
o8. |
Karlsruher SC |
6 |
|
o9. |
Dynamo Dresden |
4 |