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Thomas Bröker: "Muss mich nicht verstecken"
Thomas Bröker entspricht in seiner Bescheidenheit gar nicht dem Klischee des arroganten Profis.

Wer im Almanach des Profi-Fußballs unter dem Stichwort Star-Allüren nachschlägt, wird einen Namen sicherlich nie finden: Thomas Bröker. Der 26-Jährige sitzt im Café des Team-Hotels in Marbella und wartet mit freundlichen, wachen Augen auf die Fragen. Der Stürmer des Zweitliga-Spitzenreiters Fortuna Düsseldorf wirft auch nicht mit den üblichen "Von-Spiel-zu-Spiel-Denken"-Floskeln um sich. Seine Antworten sind persönlich und klingen verbindlich. Ja, er habe sich auf die Winterpause gefreut, weil er körperlich ausgelaugt war und ja, ein Trainingslager ist nichts weiter als harte Arbeit – wenn auch in einem schöneren Ambiente.

Dass der Fortune, dessen breite Schultern auch einen Profiboxer schmücken würden, seit September kein Tor mehr geschossen hat, lässt ihn kalt. "Ich habe dafür Tore vorbereitet. Da mache ich mich nicht bekloppt." Dass er im Pokal gegen Dortmund den entscheidenden Elfmeter verschoss, ging ihm dagegen schon nach: "Daran hatte ich ein paar Tage zu knabbern."

Doch, was zählt, ist die Zukunft. Und die sieht Bröker offenbar bei Fortuna. Auch wenn es vielleicht seine letzte Chance für einen Wechsel zu einem größeren Klub wäre. Fortuna sei doch auch ein "großer Klub", sagt Bröker, der am Sonntag 27 Jahre alt wird.

Dem Stürmer liegt ein Angebot von Fortuna zur Verlängerung vor
Der zweifache Familienvater, der mit Frau und Kindern in Köln wohnt, ist kein Lautsprecher. Seine offizielle Version: "Fortuna entwickelt sich und ich auch. Die Anzeichen, eine Liga höher zu spielen, sind auch da." Ein Angebot von Wolf Werner liegt ihm vor. Die Vertragsverlängerung scheint Formsache.

Trainer Norbert Meier wird wohl kaum auf einen mannschaftsdienlichen Spieler wie Bröker verzichten wollen. Er rennt und ackert auf dem Platz, und wenn dann Sascha Rösler die Früchte erntet und zum gefeierten Torschützen wird, gönnt er es ihm: "Der Sascha erlebt doch auch gerade seinen dritten Frühling", sagt er und lacht.

Thomas Bröker teilt mit Maximilian Beister ein Zimmer im Trainingslager
Der gebürtige Emsländer ist ein Ruhepol und für seine Mitspieler da. Nicht nur auf dem Platz. Maximilian Beister sagte einmal, er hätte seinen durchwachsenen Start bei Fortuna ohne Bröker nicht so gut gemeistert. Die beiden teilen sich auch in Marbella ein Zimmer.

Ob sie in der Rückrunde wieder gemeinsam auf dem Platz stehen werden, ist bei der großen Offensiv-Konkurrenz ungewiss. Doch Bröker hat ob seiner Variabilität die größten Chancen, seinen Stammplatz zu verteidigen. Er reißt Lücken, hält und erobert Bälle und – das hat er zumindest wieder vor – schießt Tore. "Ich muss mich nicht verstecken." Für den bescheidenen Offensiv-Allrounder klingt das schon fast wie eine Kampfansage.

© Westdeutsche Zeitung (Matthias Rech)

Christiane am 21.1.12 13:44


Was macht eigentlich Thomas Bröker?
In unserer Winterpausen-Serien "Was machen eigentlich die ehemaligen Drittligaspieler?" werfen wir einen Blick auf die herausragendsten Akteure, die in den letzten Jahren in der 3. Liga kickten, diese aber dann verlassen haben. Heute stellt liga3-online.de Thomas Bröker vor. 2004, mit damals 19 Jahren, bestritt der in Meppen geborene Stürmer seine ersten Profispiele in der 2. Liga für den 1. FC Köln. Da sich das Talent nicht dauerhaft durchsetzen konnte, wurde er an Zweitligist Dynamo Dresden ausgeliehen.

"Möchte mit Fortuna aufsteigen"
Dort spielte er von 2005-2006 und wechselte anschließend für eine Saison zum SC Paderborn. Allerdings war seine Zeit bei den Ostwestfalen nicht allzu erfolgreich und in den 19 Zweitligaspielen für Paderborn blieb der Stürmer ohne Torerfolg. Deshalb wechselte er wieder zurück nach Dresden wo er in der 3. Liga in 67 Spielen insgesamt 19-mal einsetzte. In der Saison 2009-2010 kickte er für Rot Weiß Ahlen eine Saison, um dann anschließend zu Fortuna Düsseldorf zu wechseln. In der ersten Saison erreichte er mit Fortuna in der 2. Bundesliga den 7. Platz und traf bei seinen 25 Einsätzen durchschnittlich in jedem fünften Spiel. Auch in der aktuellen Saison, in der Düsseldorf spielt er eine wichtige Rolle bei der Fortuna. Er bestritt 17 Spiele, traf fünf und bereitete sechs Tore vor. Mit Blick auf die Rückrunde meint Bröker: "Mein Ziel ist es die guten Leistungen der Hinrunde zu bestätigen und am Ende mit der Fortuna aufzusteigen." Wenn ihm das gelingt, könnte der 25-jährige seinen großen Traum, einmal 1. Bundesliga zu spielen, verwirklichen.

© liga3-online.de (Oliver Thiel)

Christiane am 18.1.12 13:16


"Ich zahle Vertrauen zurück"
Thomas Bröker über Aufstiegschancen, das nötige Glück und den SV Meppen
Als Jugendlicher gehörte er zu einer Schar hoffnungsvoller Fußballer, die den SV Meppen zurück in die Zweitklassigkeit schießen sollten. Schlussendlich verblieb nur einer im Profifußball – Thomas Bröker. Mit Fortuna Düsseldorf darf der Stürmer, dessen Karriere beim SV Hemsen begann, als aktueller Herbstmeister sogar über einen Aufstieg in die 1. Bundesliga spekulieren. Während des Interviews im Schatten der Düsseldorfer Esprit-Arena betont der 26-Jährige die Lehrjahre im Emsland und dass der größte Schritt sogar noch auf ihn warten könnte.

Thomas Bröker, der SV Meppen ist in diesem Jahr aufgestiegen. Mit der Fortuna aus Düsseldorf sind Sie gerade Herbstmeister geworden...
Bröker: Der Aufstieg des SVM hat mich sehr gefreut. Hier in Düsseldorf sind wir mit dem Aufstiegsbegriff jedoch noch vorsichtig.

Fällt das Wort "1. Bundesliga" schon hin und wieder in der Kabine?
Bröker: Ganz sicher nicht. Und auch nach außen soll da kein falscher Eindruck entstehen. Wir haben noch eine lange Saison vor uns, in der viele Höhen und Tiefen auf uns warten werden. Natürlich haben wir nach der tollen Hinrunde die Nase ein wenig vorn, aber schlussendlich wird die Konstanz entscheiden.

Das mag nicht zuletzt an den starken Konkurrenten liegen...
Bröker: Genau, Eintracht Frankfurt ist mit diesem Kader für mich der absolute Meisterschaftsfavorit in diesem Jahr. Erst danach streiten wir uns mit Greuther Fürth und St. Pauli um die Plätze.

Mit dem 1. FC Köln durften Sie in der Saison 2004/05 bereits einen Aufstieg in die 1. Liga bejubeln. Was ist in diesem Jahr anders?
Bröker: Ich denke, dass man zuallererst Parallelen zur Aufstiegssaison ziehen sollte. Bei beiden Mannschaften lief es von Beginn an sehr gut. Bei den Geißböcken hat sich im Laufe der Saison eine sensationelle Dynamik entwickelt.

Wo würden Sie dennoch die Unterschiede festmachen?
Bröker: In Köln hatten wir einen Kader, der heute mit Eintracht Frankfurt zu vergleichen ist. Die Mannschaft war gespickt mit tollen Einzelspielern wie beispielsweise Lukas Podolski oder Matthias Scherz. In Düsseldorf können wir hingegen auf einen sensationellen Teamspirit bauen. Wir haben hier schon unseren Spaß, aber wissen auch, wann es ernst wird. Das macht die Elf momentan aus.

Abgesehen vom jetzigen Kader: Was reizt Sie so besonders an Düsseldorf?
Bröker: Wir haben schließlich gerade die Arena im Hintergrund. Zusammen mit den Fans hat das für die 2. Bundesliga schon was ganz Besonderes. Ich bezeichne die Fortuna immer als schlafenden Riesen, der allmählich wieder wach wird. Bei diesem Traditionsverein ist der Aufwärtstrend der letzten Jahre spürbar. Dass ich das Gefühl bekomme, dass ich hier etwas erreichen kann, war schlussendlich auch ausschlaggebend für den Wechsel vor zwei Jahren. Wobei ich gestehen muss, dass ich weiterhin ab und an ein Kölsch bevorzuge.

Trotzdem läuft Ihr Vertrag zum Saisonende aus. Gibt es bereits Pläne für die anstehende Saison?
Bröker: Ich befinde mich bereits in Verhandlungen mit dem Verein. Wir versuchen, momentan eine akzeptable Vereinbarung für beide Seiten sicherzustellen. Das ist auch unabhängig vom Abschneiden der Mannschaft in diesem Spieljahr.

Ein Blick zurück in die Anfangsjahre. Beim SV Meppen haben Sie zu Beginn die Fußballschuhe geschnürt. Wie wichtig war die Zeit beim emsländischen Traditionsverein?
Bröker: Ich war damals noch A-Jugendlicher und habe schon in der Herrenmannschaft mitgespielt. In der Saison 2003/04 wurde ich dann unter Andreas Helmer hochgeholt. Viel wichtiger war jedoch die Zeit unter Jens Friedemann.

Jens Friedemann trainiert auch heute noch die Jugendmannschaften. Was hat ihn aus Ihrer Sicht ausgemacht?
Bröker: Er hat mir das notwendige Vertrauen geschenkt und mich einfach spielen lassen. Ich konnte das Zutrauen durch gute Leistungen zurückzahlen. Trotz einer sehr guten Hinrunde wurde er aus meiner Sicht völlig überraschend entlassen. Den Kontakt zu ihm habe ich dennoch nicht abreißen lassen, sodass ich ihn nach Köln zu einem meiner ersten Auftritte einladen konnte. Für mich gilt er in jedem Fall als einer meiner größten Förderer, der noch heute für die Jugendarbeit beim SV Meppen von existenzieller Bedeutung sein dürfte.

Unter Georg Belke kamen Sie nicht mehr so zum Zug. Wie kam es zu dieser Konstellation?
Bröker: Wir hatten nicht das beste Verhältnis. Er hat einfach nicht auf mich gesetzt, und das war es dann auch schon.

In einem Sportartikelgeschäft in Meppen kann man Sie noch als C-Jugendlichen bewundern, der sich für einen Trikotsatz bedankt. Ebenfalls auf dem Foto sind u.a. Michael Holt und Ihr damaliger Trainer Josef Menke. Inwiefern halten Sie noch Kontakt zu den ehemaligen Teamkollegen?
Bröker (grinst): Ja stimmt, das hängt da immer noch! Natürlich versuche ich, die Kontakte der vergangenen Jugend- und Profijahre zu pflegen. Durch die Schnelllebigkeit des Geschäfts verliert man die Kollegen zwar automatisch etwas aus den Augen, aber mit Michael tausche ich mich beispielsweise noch einige Male im Jahr aus. Erst vor einigen Wochen bin ich das letzte Mal nach Meppen gereist.

Schauen Sie dann auch beim Regionalligisten vorbei?
Bröker: Beim letzten Mal hat es leider nicht geklappt, weil die Jungs auswärts antreten mussten. Aber generell komme ich immer gerne ins Stadion und verfolge die Entwicklungen. Ich freue mich, dass die Mannschaft aufgestiegen ist, und vielleicht klappt es ja doch noch mit der 3. Liga.

Nach ihrer Station beim SVM ging es, wie bereits angesprochen, zum 1. FC Köln. Urplötzlich standen Sie auf dem Spielfeld der 2. Bundesliga. Gehörte auch Glück dazu?
Bröker: Ja, was heißt Glück? Sicher gehört das auch immer ein Stück weit dazu. Aber ich bin damals vor allem gut bei den Amateuren angekommen und habe viele Tore gemacht. Daraus resultierend, durfte ich mich unter Huub Stevens auch in der 2. Bundesliga beweisen. Obwohl der Sprung nach Köln bestimmt der größte Schritt war, konnte ich vor allem durch meine Leistungen überzeugen. Unter Stevens, der großen Anteil an meinem Erfolg hat, absolvierte ich insgesamt 15 Spiele im rechten Mittelfeld und als Stürmer.

Im Elfmeterschießen gegen Borussia Dortmund fehlte das nötige Glück. Sind Sie dennoch zufrieden mit dem Spiel?
Bröker: Ich denke, dass wir den Deutschen Meister am Rande einer Niederlage gesehen haben. Ein Elfmeterschießen gleicht natürlich immer einem Lotteriespiel. Insgesamt hätten wir das Spiel bereits vorher entscheiden können, denn die Chancen dazu hatten wir.

Ausgerechnet den eigenen Elfmeter wehrte Roman Weidenfeller ab. Konnten Sie nachts trotzdem schlafen, oder wie lange macht sich ein Profifußballer noch Gedanken?
Bröker: Nach Spielen schlafe ich eigentlich immer schlecht, da ändert auch ein Sieg eigentlich nur wenig. Ich muss trotzdem zugeben, dass die ersten beiden Tage nach der Begegnung nicht so ganz einfach waren, aber allmählich kann ich damit wieder umgehen. Solche Momente gehören schließlich ebenso zum Fußball.

Wie war die Stimmung innerhalb der Mannschaft, und glauben Sie, dass das DFB-Pokalspiel auch Nachwirkungen auf die anstehende Rückserie hat?
Bröker: Wir haben kaum Torchancen der Dortmunder zugelassen und waren etwa ebenbürtig. Nach der Begegnung überwog in der Kabine natürlich erst einmal die Enttäuschung, denn so knapp zu verlieren ist bitter. Trotzdem glaube ich, dass uns das Spiel einigen Auftrieb geben sollte, denn wir haben eine der besten Mannschaften der Bundesliga durchaus Paroli geboten.

In Düsseldorf agieren Sie häufig im Sturmzentrum und lassen sich dennoch weit fallen, erkämpfen sich auch ab und zu die Bälle in der eigenen Hälfte. Unterscheidet Sie das von einem klassischen Stürmer?
Bröker: Das stimmt schon, wobei ich ja auch mehrmals auf der rechten Seite aufgelaufen bin. Ich denke, dass ich durch meine zahlreichen Laufwege viele Lücken reiße und auch durch Flanken gefährlich sein kann. Als Offensiv-Allrounder oder spielender Stürmer würde ich mich am liebsten bezeichnen, wobei ich mich auch in der Spitze wohlfühle.

Sind die vielen Laufwege auch der Grund, weshalb Sie in den letzten Spielen ohne Tor geblieben sind?
Bröker: Ja klar, dafür habe ich in den letzten Partien einige Assists gesammelt. Dass ich als zentraler Stürmer relativ wenige Tore schieße, liegt auch an unserem Spielsystem. Generell generieren wir nur wenige Torchancen durch Flanken für den zentralen Stürmer. Denn unsere inversen Flügelspieler Maxi Beister und Oliver Fink gelangen durch die Mitte zum Tor und suchen so immer wieder den schnellen Abschluss.

Trotzdem könnte die Saison die persönlich erfolgreichste werden, sofern die Zehn-Tore-Marke geknackt wird...
Bröker: Ja, ich denke auch, dass das wieder von alleine kommen wird. Ich mache mir da eigentlich keine Sorgen. Mit fünf Toren und sechs Vorlagen habe ich mir bisher eine ganz ansehnliche Bilanz aufgebaut. Ich kann daher ohne großen Druck in die Rückrunde schauen.

Falls es doch noch mit dem Aufstieg klappen sollte. Trauen Sie sich die erste Liga zu, oder verbirgt sich da doch ein gewaltiger Respekt?
Bröker: Nein, das traue ich mir schon zu. In der Zweiten Liga wird wirklich noch um jeden Grashalm gekämpft, während es im Oberhaus vielleicht doch spielerischer zugeht und ich dadurch sogar mehr Platz und Raum zur Verfügung haben könnte. Deshalb stehe ich dem Ganzen sehr positiv gegenüber und sehe das als neue Herausforderung.

Welche persönlichen Ziele verfolgen Sie mit 26 Jahren?
Bröker: Wie bereits angesprochen, habe ich die erste Liga weiterhin im Auge. Dort auflaufen zu dürfen würde sicherlich einen großen Traum von mir in Erfüllung gehen lassen. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg in der Rückrunde, da müssen wir noch mal abwarten.

Also ist ein Karriereausklang an der Lathener Straße in Meppen eher nicht geplant?
Bröker (lacht): Na, da muss ich erst mal meine Frau fragen. Aber das könnte sich als etwas schwierig erweisen. Ob ich sie als gebürtige Kölnerin noch einmal weglotsen kann, mag ich momentan zumindest bezweifeln, auch wenn das Emsland seinen Charme besitzt. Aber der Fußball ist so schnelllebig, da weiß ein Spieler noch nicht, was in acht oder neun Jahren passiert.

© Neue Osnabrücker Zeitung (Tobias Ahrens)

Christiane am 24.12.11 13:03


Fortuna-Stürmer Thomas Bröker
Bammel vor Ex-Klub Dynamo Dresden

Thomas Bröker (26) kickte bis 2009 fast drei Jahre für Dynamo Dresden, schoss 23 Tore. Freitag (18 Uhr) empfängt der pfeilschnelle Stürmer mit Fortuna Düsseldorf die Schwarz-Gelben.

Bemerkenswert: Obwohl Bröker in der "Form seines Lebens" (O-Ton Dynamo-Coach Loose) und seine Fortuna seit 20 (!) Heimspielen ungeschlagen ist, hat der Torjäger gehörigen Respekt.

Bammel vor Dynamo!
"Klar sind wir Favorit", schätzt Bröker ein. "Aber damit liegt auch der Druck bei uns. Außerdem ist Dynamo nicht umsonst seit vier Spielen ungeschlagen, hat bei 1860 München und in Braunschweig eindrucksvolle Siege eingefahren. Das wird eine harte Nuss."

Könnte sein! Denn wie die Fortuna hat auch Dynamo in der Offensive einiges zu bieten.
Zum Beispiel Mickael Poté, dessen Bilanz (vier Tore, drei Vorlagen in acht Spielen) sich sehen lassen kann. Oder Robert Koch, der in den letzten beiden Spielen drei Mal traf!
Bröker traf dagegen am vergangenen Wochenende beim 5:2-Sieg beim FSV Frankfurt nicht - weil ihn ein Virus-Infekt flach gelegt hatte.
"Der Kreislauf hatte gestreikt", erzählt er. "Jetzt bin ich aber wieder fit. Und gehe davon aus, wieder in der Start-Elf zu stehen."

Bei allem Bammel vor Dynamo: Alles andere als ein Sieg für Bröker und Co. wäre eine Sensation...

© Bild (Steffen Hofmann)

Christiane am 4.11.11 15:05


Bröker kehrt bei Fortuna Düsseldorf in die Startelf zurück
Sportlich könnte es bei Fortuna Düsseldorf in Liga und Pokal derzeit nicht besser laufen: Der Deutsche Meister von 1933 und zweifache DFB-Pokalsieger (1979, 1980) sonnt sich bislang unbesiegt an der Tabellenspitze der 2. Liga, ist schon seit 22 Pflichtspielen ohne Niederlage. In der heimischen Esprit-Arena haben die Rot-Weißen gar seit dem 27. September 2010 (0:1 gegen Bochum) nicht mehr verloren, alle sechs Liga-Heimspiele in dieser Saison wurden gewonnen. Im Pokal erreichte die Fortuna erstmals seit 1998 wieder das Achtelfinale und darf sich kurz vor Weihnachten auf ein Heimspiel gegen Meister Borussia Dortmund freuen.

Trainer Norbert Meier will sich vor dem heutigen Spiel gegen seinen Ex-Verein Dynamo freilich nicht auf bereits verdienten Lorbeeren ausruhen: "Die Antennen müssen immer ausgefahren sein. Wir freuen uns alle sehr darüber, dass wir so gut dastehen. Aber damit haben wir das nächste Spiel eben noch nicht gewonnen." Dynamo, das er von 2006 bis 2007 trainierte, sei zuletzt erstarkt: "Die sind klar im Aufwind. Nichtsdestotrotz gehen auch wir selbstbewusst ins Spiel", wird der 53-Jährige auf der Vereinshomepage zitiert.

Nachdem Meier zuletzt beim FSV Frankfurt (5:2) u.a. auf Kapitän Andreas Lambertz (Gelbsperre) sowie die Stürmer Adriano Grimaldi (Todesfall in der Familie) und Thomas Bröker (Infekt) verzichten musste, können Lambertz und Bröker wieder ran. Um Ex-Dynamo Bröker (5 Saisontore) hatte es in Frankfurt plötzlich Aufregung gegeben, als der 26-jährige Meppener nach schwerem Durchfall über Nacht mit Kreislaufproblemen kämpfte und jemand voreilig den Rettungshubschrauber alarmierte. "Das war wirklich nichts Dramatisches", beschwichtigte Pressesprecher Tom Koster. Bröker habe diese Woche voll trainiert, der Arzt nach einem Check Grünes Licht für einen Einsatz gegeben. Der Meppener, der in Düsseldorf wie zuletzt in Dresden Stammkraft ist, versicherte gegenüber RP-Online: "Ich fühle mich wieder vollkommen fit." Während Bröker bislang elf Spiele machen konnte, ist ein anderer Ex-Dresdner bei den 95ern derzeit nur Bankdrücker: Ranisav Jovanovic (30) durfte in seinem vierten Fortuna-Jahr erst fünf Minuten spielen. Immerhin glückte ihm letzte Woche am Main gleich eine Vorlage.

© DNN-Online

Christiane am 4.11.11 09:03


Trainingseindrücke
Ein paar Impressionen vom gestrigen Training in Vorbereitung auf das Spiel gegen den Ex-Club von Thomas Bröker, stellt uns heute Dirk zur Verfügung.

Vielen lieben Dank und wenn ihr wollt besucht doch direkt mal seinen Google+ Account.

 

Christiane am 3.11.11 11:51


Heimspiel gegen Dresden
Bröker brennt auf Comeback gegen Ex-Klub

"Wegen der Infektion war nur mein Kreislauf kurz in die Knie gegangen. Aber ich bin wieder richtig fit", sagt Fortuna-Torjäger Thomas Bröker am Mittwoch gutgelaunt.

Der Knipser drängt zurück in die Anfangsformation und brennt auf sein Comeback: "Ich habe nun nur einmal krankheitsbedingt gefehlt. Ich weiß nicht, warum ich nicht spielen sollte."

Zumal er top-motiviert ist: "Ganz klar, dass man gerade gegen seinen Ex-Klub immer ganz besonders gern aufläuft, schließlich habe ich lange da gespielt."

Was er in Nachschau sehr positiv sieht. "Ich habe mich da wohl gefühlt. Dresden ist wie Düsseldorf eine fußballverrückte und schöne Stadt. Beide Vereine haben großes Fan-Potenzial. Aber ich kenne kaum noch einen bei Dynamo, da hat sich viel verändert."

In 3 Saisons ballerte Bröki für Dresden 23 Buden (96 Einsätze) und hat gegen seinen Ex-Arbeitgeber viel vor: "Gewinnen, Heimserie halten – obwohl es gegen die starke Dynamo-Truppe schwer wird." Auch, weil Abwehrboss Jens Langeneke wieder voll trainieren konnte.

© Express

Christiane am 3.11.11 09:35


Bröker meldet sich gesund zurück
Bei Fortuna gibt es in dieser Woche keinen trainingsfreien Tag. Schon fünf Tage nach dem 5:2-Sieg beim FSV Frankfurt geht es weiter: Am Freitag empfängt der Tabellenführer Dynamo Dresden (18 Uhr im Live-Ticker). Die personellen Sorgen der Düsseldorfer sind dabei etwas geringer geworden.

Thomas Bröker meldete sich am Dienstag fit zurück und nahm am Nachmittag an der Übungseinheit teil. Der Angreifer hatte in Frankfurt wegen eines Infektes gefehlt. Bröker war unter der Dusche umgekippt. Am Dienstag meldete er: "Ich wurde internistisch untersucht, es ist alles wieder okay. Ich freue mich auf das Spiel gegen Dresden. Ich kann spielen." [...] 

© RP Online (chk)

Christiane am 2.11.11 20:31


Der Schattenmann
Als Thomas Bröker vor der Saison 2010/2011 von der Fortuna verpflichtet wurde, war mein erster Gedanke: "Okay, ein Ergänzungsspieler. Hat bei seinen bisherigen Vereinen ganz gut gespielt, reißt einen jetzt aber auch nicht vom Hocker".

Aber schon in den 25 Begegnungen der letzten Saison, in denen er zum Einsatz kam, zeigte er seine Qualitäten. Ein großes Kämpferherz, gepaart mit einer hohen Laufbereitschaft führte zu fünf Saisontoren. Darunter das wichtige 1:0 im Heimspiel gegen Augsburg, als es der Fortuna noch richtig mies ging. Trotzdem schaffte er nie so richtig den Sprung in die erste Elf, sondern pendelte meist zwischen Anfangsformation und Einwechselspieler.

Und so hatte ich Thomas Bröker vor dieser Saison auch nicht wirklich als startenden Stürmer auf der Rechnung. Sascha Rösler und Ken Ilsö, das war der erwartete Sturm, eher noch Adriano Grimaldi als Option nach seiner sehr guten Vorbereitung.

Thomas Bröker startete auch nicht, sondern er kam zu Beginn mal wieder nur von der Bank. Aber er machte das, was er dann immer getan hat. Er hängte sich in seinen Einsatzminuten voll rein und wurde schon gegen Bochum mit einem etwas glücklichen Tor belohnt.

Am dritten Spieltag bekam er dann seine Chance von Anfang an und nutzte sie eindrucksvoll. Zwei Tore gegen Ingolstadt.

Es folgten weitere gute Leistungen in Frankfurt und gegen 1860, gekrönt vom Spiel gegen Karlsruhe, als er mit zwei Toren und einem herausgeholten Elfmeter der Mann des Spiels war.

Und so ist der Weg in die Startelf für den Publikumsliebling Ken Ilsö derzeit erst einmal verbaut. Schön, dass die Fans Ilsö feierten und aufmunterten, als er sich wieder umsonst warmgelaufen hatte. Den Applaus hätte aber eigentlich Thomas Bröker verdient. Er spielt unspektakulär, aber er erzielt wichtige Tore. Und steht derzeit oft am richtigen Platz. Mit Sicherheit ein Verdienst seiner Laufbereitschaft.

Ich leiste jedenfalls Abbitte. Thomas Bröker reißt mich jetzt vom Hocker. Die Kombination mit Sascha Rösler scheint zu passen. Ich bin froh, dass der "Schattenmann" ins Licht getreten ist und bei der Fortuna spielt.

© Antenne Düsseldorf Blogs (Olli Bendt)

Christiane am 13.9.11 09:48


Die 9. Folge von Fortunas erster Fernsehsendung
Thomas Bröker ist zu Gast bei "95 Olé"
Am heutigen Donnerstagabend – um 20 und 22 Uhr – wird in dieser Saison bereits die vierte Folge von "95 Olé! Das Stadtwerke Düsseldorf Fan-Magazin" beim Lokalsender center.tv ausgestrahlt. Immer donnerstags vor einem Heimspiel können sich die Fortuna-Fans 20 Minuten lang exklusiv über die Rot-Weißen informieren. In der heutigen Ausgabe stellt sich Angreifer Thomas Bröker, mit bislang drei Toren in der Meisterschaft und einem Treffer im Pokal gemeinsam mit Sascha Rösler der Führende der internen Torschützenliste, den Fragen von Moderator Pascal Heithorn.

Bröker spricht dabei über seine Heimat, das Emsland, seine fußballerische Ausbildung in der Jugend, die beiden Testspiele in der Länderspielpause sowie die beiden Neuzugänge und natürlich über den gelungenen Saisonstart mit sieben Pflichtspielen in der 2. Bundesliga und im DFB-Pokal ohne eine einzige Niederlage.
Außerdem gibt es wie immer Hintergrundinformationen. Dies sind ein Nachbericht vom Lokalduell beim SV Lohausen, ein aktueller Trainingsbericht vor dem Heimspiel am Samstag (13 Uhr) gegen den Karlsruher SC sowie ein Rückblick auf die Fortuna-Fußballschule in den Sommerferien, bei der unter anderem die beiden Zweitliga-Profis Adriano Grimaldi und Robert Almer zu Gast waren.

Wie immer kommen auch die Fans der Rot-Weißen im Programm des lokalen Fernsehsenders zu Wort. Fragen an den Studiogast der Woche können vorab an die Email-Adresse: 95ole(at)center.tv geschickt werden. Dem Gewinner winkt mit der "Frage der Woche" wieder ein Preis.

Das komplette TV-Programm und weitere Ausstrahlungstermine von "95 Olé! Das Stadtwerke Düsseldorf Fan-Magazin" gibt es auch unter: www.centertv.de. Zu empfangen ist der Fernsehsender für die Regionen Düsseldorf, Neuss und Mettmann über das analoge und digitale Unitymedia-Kabelnetz auf Kanal 18 und live im Internet via Web-TV.

Christiane am 8.9.11 17:41


Thomas Bröker im Interview in "Fortuna Aktuell", Ausgabe 769
Ich fühle mich in Düsseldorf sehr wohl
Im Sommer 2010 kam Thomas Bröker vom damaligen Zweitliga-Absteiger Rot Weiss Ahlen zur Fortuna. Sein Vertrag in Düsseldorf läuft noch bis zum Ende der aktuellen Saison 2011/12. Begonnen hatte die Karriere des gebürtigen Emsländers bei SV Hemsen, von wo aus er zu Union Meppen und danach zum "Kultverein" SV Meppen wechselte, um anschließend Verträge beim SC Paderborn, dem 1. FC Köln, Dynamo Dresden und eben Ahlen zu unterschreiben, bevor es ihn in die Landeshauptstadt zog.

Der inzwischen 26-Jährige absolvierte für die Rot-Weißen bislang 29 Zweitliga-Spiele und erzielte dabei acht Tore. "Fortuna Aktuell" ließ mit ihm noch einmal das Spiel bei Eintracht Frankfurt am vergangenen Montag Revue passieren, sprach den heutigen Gegner 1860 München an, über die eigene Torausbeute, über private Anforderungen an einen zweifachen Familienvater und die liebsten Dinge abseits des Fußballs.

Thomas, die Eindrücke sind noch frisch; von daher müssen wir natürlich zunächst einmal über das Spiel in Frankfurt reden. Ohne durch die rot-weiße Vereinsbrille zu schauen, können wir wohl konstatieren, dass Ihr eine starke Leistung beim Top-Favoriten gezeigt habt… 
Das denke ich auch, und allzu viele Mannschaften werden dort sicherlich nicht punkten. Die erste Halbzeit ging sicherlich an die Eintracht, aber uns gehörte dafür der zweite Durchgang. Hätte da der Schiedsrichter noch etwas genauer hingeschaut, dann hätte es zwei Elfmeter für uns geben müssen und es hätten möglicherweise sogar drei Punkte für uns werden können... Aber auch so war das ein starker Auftritt von uns.

Und Dein Trikot ist nun eine Nummer größer?!
Ja, das kann man so stehen lassen. Du sprichst auf die fragliche Situation im Strafraum an, wo mein Gegenspieler mir wirklich deutlich am Trikot zieht, was wohl die meisten im Stadion gesehen haben, nur eben der Schiedsrichter nicht. Aber so ist das halt manchmal im Fußball.

Die meisten unter den 42.000 Besuchern im Stadion waren natürlich Anhänger der Eintracht. Aber immerhin gut 4.000 Düsseldorfer waren ebenfalls vor Ort. Eine bundesligareife Kulisse, die noch mehr beflügelt hat? 
Das war in der Tat eine Bundesligakulisse und dementsprechend gut war auch die Stimmung. Solche Spiele sind für jeden Fußballer immer ein Highlight.

Das gesamt Interview mit dem Stürmer kann man nachlesen in der neuesten Ausgabe von "Fortuna Aktuell", dem Stadionmagazin der Rot-Weißen, das zum Heimspiel gegen den TSV 1860 München am Freitagabend erscheint.
Erhältlich für 1,- Euro überall vor und in der ESPRIT arena bei den Verkäufern des Fanclubs "Fortuna-treu", der die Flingeraner seit Jahren zuverlässig unterstützt.

© Fortuna Düsseldorf

Christiane am 19.8.11 13:37


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Tabelle

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